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descriptionZigarettenstummel
Als bloßes Laster wird sie oft bezeichnet – dabei ist die Nikotinsucht sehr gefährlich. Denn sie verursacht verschiedenste Symptome und kann Folgen haben.
descriptionFrau mit Brustschmerzen
Rauchen ist gefährlich – das ist allgemein bekannt. Die meisten Menschen wissen jedoch nicht, wie viele Krankheiten Tabakkonsum zur Folge haben kann.
descriptionZerbrochene Zigarette
Mit dem Rauchen aufzuhören ist schwer. Zehn Schritte helfen Ihnen dabei, die lästige und gefährliche Angewohnheit abzulegen – hoffentlich für immer.
descriptionMedikamente zur Rauchentwöhnung
Nikotinhaltige Medikamente können den Ausstieg aus der Nikotinsucht erleichtern – und sind im Vergleich nicht so schädlich wie das Rauchen von Zigaretten.
descriptionZigarette und Aschenbecher
Viele Raucher haben schon vergebliche Versuche hinter sich, von ihrer Sucht loszukommen. Unsere Tipps helfen Ihnen, rauchfrei zu bleiben.
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Folgeerkrankungen: Rauchen ist gefährlich

Jeder weiß, dass Rauchen ungesund ist. Aber täglich sterben in Deutschland rund 380 Menschen an den Auswirkungen des Rauchens. Eine Nikotinsucht kann viele verschiedene Krankheiten zur Folge haben.

Im Überblick



Krebs

Rauchen erhöht das Risiko, an Krebs zu erkranken. Ursache dafür sind einerseits die zahlreichen krebserregenden Substanzen im Tabakrauch. Andererseits beeinträchtigt Rauchen das Immunsystem beim Kampf gegen die Krebszellen. Organe, die mit dem Zigarettenrauch oder dessen Inhaltsstoffen direkt in Berührung kommen, sind besonders gefährdet. Häufig erkranken daher Lunge, Mundhöhle, Zunge, Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre, Luftröhre und Bronchien an Krebs. Etwa 90 bis 95 Prozent der an Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) erkrankten Erwachsenen sind Raucher.
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Arteriosklerose

Rauchen begünstigt außerdem die Verkalkung der Arterien (Arteriosklerose) und steigert dadurch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen bei Rauchern vier- bis fünfmal häufiger vor als bei Nichtrauchern.
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Gehirn

Das Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen, ist bei Rauchern stark erhöht. Aber auch das Gehirn selbst wird beeinträchtigt. Das Lernvermögen ist reduziert und die Gedächtnisleistung ist bei älteren Rauchern eingeschränkt.
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Atemwege

Auch Erkrankungen der Atemwege wie chronische Bronchitis werden sehr häufig beobachtet. Der sogenannte Raucherhusten am Morgen ist der klägliche Versuch des Körpers, sich von den Schadstoffen zu befreien. Meist vergeblich, weil der Teer aus den Tabakwaren die Flimmerhärchen verklebt. Diese kleiden die Atemwege aus und befördern Fremdkörper nach draußen. Durch die Dauerbelastung verändert sich die Oberfläche der Bronchien und der Weg für bakterielle Eindringlinge ist geebnet. Die Folge: eine chronische Entzündung. Im weiteren Verlauf kann es dann auch zur chronisch obstruktiven (einengenden) Lungenerkrankung (COPD), zu Cor pulmonale, zum Lungenemphysem (Lungenüberblähung) und zu Rechtsherzinsuffizienz kommen.
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Augen, Mund und Nase

Die altersbedingte Degeneration der Netzhaut ist bei Rauchern häufiger als bei Nichtrauchern. Außerdem kann es zu Parodontose kommen. Gerüche werden nicht mehr so stark wahrgenommen und auch der Geschmackssinn ist beeinträchtigt.
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Passivrauchen

Auch Passivraucher sind gefährdet, Krankheiten zu bekommen. Sie haben wie die Raucher ein erhöhtes Risiko für Herz-, Kreislauf-, Atemwegs- und Krebserkrankungen. Besonders Kinder sollten nicht ständig Tabakrauch ausgesetzt sein.
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Plaque in Arterie
© Thinkstock
Arteriosklerose: Bei Rauchern verkalken die Arterien leichter. Das erhöht das Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden.
Frau mit Sauerstoffmaske
© Thinkstock
COPD: Rauchen ist Hauptrisikofaktor für die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Im fortgeschrittenen Stadium wird bei dieser Erkrankung häufig eine Sauerstoff-Therapie nötig.
Frau leidet unter Passivrauchen.
© Thinkstock
Passivrauchen: Auch Menschen, die nicht selbst rauchen, aber häufig Zigarettenrauch ausgesetzt sind, haben ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krankheiten.