Meist macht eine Lungenentzündung typische Symptome
Meistens entsteht eine Lungenentzündung im Zusammenhang mit einer anfänglich banalen Erkältung. Keime aus der Luft als die
häufigsten Auslöser können bei vorhandener
Abwehrschwäche zu einer Entzündung des Lungengewebes führen. In den Atemwegen sammeln sich dann als Ausdruck der Infektion vermehrt Eiter und Sekret an. Sie behindern den Sauerstoffaustausch zwischen Lungenbläschen und der Blutbahn. Die Folge sind Pneumonie-typische Krankheitszeichen.
Eine Lungenentzündung kann folgende Symptome verursachen
- Schüttelfrost
- hohes Fieber
- Luftnot mit erhöhter Atemfrequenz
- Husten, häufig mit verschleimten Atemwegen
- starkes Krankheitsgefühl
- atemabhängige Brustschmerzen (bei Rippenfellbeteiligung)
- beschleunigter Herzschlag
- Kopf- und Gliederschmerzen.
Diese Beschwerden setzen typischerweise innerhalb von Stunden bis Tagen nach der Infektion ein. Sie sind allerdings selten alle gleichzeitig ausgeprägt. Junge, sonst gesunde Menschen neigen eher zu einem plötzlichen und sehr starken Krankheitsausbruch als Zeichen einer insgesamt gut funktionierenden Abwehr. Im Gegensatz dazu haben ältere, abwehrgeschwächte Patienten in der Mehrzahl der Fälle einen Krankheitsverlauf mit wenigen und oft untypischen Zeichen. In diesen Fällen ist die Gefahr deutlich größer, die Lungenentzündung zu übersehen oder zu verkennen. Deshalb ist es wichtig, gerade hier die Besonderheiten der
Pneumonie im Alter zu berücksichtigen.
Autoren und Quellen
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Autor/in: Dr. med. Kathrin Fahl, Charité, Universitätsmedizin - Berlin
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Quellen: Basislehrbuch Innere Medizin, H. Renz-Polster, J. Braun, Urban & Fischer, München/Jena, 3. Aufl. 2004
- Epidemiologisches Bulletin (RKI), Ausgabe Nr.32 (August 2003), Empfehlungen der Ständigen Impfkommision (STIKO) am Robert Koch-Institut
- T. Welte, R. Marre, N. Suttorp: Das Kompetenznetzwerk "Ambulant erworbene Pneumonie" (CAPNETZ) Internist 2004, 45: 393-401
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Erstellungsdatum: 10.12.2004
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