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Schritt für Schritt trotz angekündigter Sommerhitze

Sockenräuber für Jede Oma zählt beim Hamburg Marathon am 29.04.2012

Der 27. Hamburger Marathon verlief für alle 9 laufbegeisterten und motivierten Teilnehmer und deren Familienmitglieder und Kollegen überaus erfolgreich. 2 Staffeln und ein Marathonläufer gingen für den guten Zweck und das Projekt "Jede Oma zählt" an den Start. Rekordlauf und Spitzenplatzierung inklusive.

08:00h - Treffen vor dem Start am Millerntorplatz. Nervosität und Aufregung liegen in der Prä-Marathon-Luft. Ein letzter Check: von der Übergabe der Team-Shirts und Startnummern inklusive der Chips, bis zur Ablaufabstimmung hat alles prima funktioniert. Dank der bis ins Detail durchgeplanten und minutiös vorbereiteten Aktion des Initiatoren und Apotheken-Inhabers, Lars Crusius, bleibt nun genügend Zeit für ein Team-Foto der Extraklasse: mit viel Humor, Vorfreude und Spannung.

Die Spannung steigt. Dann endlich ertönt die Startglocke oder wie man im Fachjargon sagt: es wird angeglast, da auf St. Pauli, dem Startgebiet, keine Schusswaffen erlaubt sind und los geht es für die ersten Läuferinnen. Trotz des frühen Starts, sind schon viele Fans an der Strecke und feuern die Läufer an. Die ersten Kilometer sind jedoch eine Herausforderung, da der Sonne-Wolken Mix und die plötzlichen warmen Temperaturen, den einen oder anderen Kreislauf belasten. Zur Freude der Läufer, setzt die Sonne sich erst vollends zum Ende des Marathons durch und es bleibt überraschend kühl.

Uta und Andrea erreichen ihr Etappenziel von 15km zügiger als erwartet und die Chips wechseln am Jungfernstieg erstmals die Besitzerinnen. Nun machen sich Nina und Yvonne auf den 10,4 km langen Weg entlang der Außenalster gen Barmbek. Von hier aus erleben Gül und Sandra eine Sightseeing-Tour der besonderen Art und erfahren die Power der Fans am nördlichsten Punkt in Ohlsdorf, von Trommelwirbel bis zum Champagnerfrühstück an der Strecke. Nach 5,3km hat Staffel Nr. 3 ihre Marathonluft geschnuppert und so starten Martina und Stefanie mit Lampenfieber ihren Lauf von 11,8km. Schnell wandert das Fieber in die Socken und Schuhsohlen der Mädels und begleitet von fulminanter Anfeuerung durch Sambabands am Eppendorfer Baum entlang, heißt es nun: Auf zum Ziel an der Glacischaussee - besser bekannt unter dem Namen "Heiligengeistfeld"! Am Kilometer 42 warten bereits 6 - noch immer temperamentvolle - Läuferinnen auf ihre Teammitglieder. Herr Crusius hat den kompletten Marathon in seiner Bestzeit von 3h16min durchlaufen und ist fit wie ein Turnschuh. Alle Begleiter sind im wahrsten Sinne von den Socken ob der tollen Leistung des Apotheken-Chefs. Kurz nach 14 Uhr läuft Staffel Nr. 4 auf die 42km Grenze zu. Nun folgt der gemeinsame Lauf ins Ziel am Heiligengeistfeld. Mit viel Getöse durch das Publikum, schaffen es beide Staffeln zusammen ins ersehnte Ziel: Geschafft! Gemeinsam 42,195 km...erschöpft, stolz und glücklich geht es zur Abholung der Medaillen.

Der Heimweg wurde dann eher auf leisen Socken angetreten, denn hier und da ziepte es doch ein wenig mehr. Aufgrund der vorbildlich ausgestatteten Reiseapotheken, konnte sogleich großen Wehwehchen vorgebeugt werden.

Die Läuferinnen, die zum Teil noch 7 Wochen zuvor niemals regelmäßig gejoggt waren, haben eine beachtliche Leistung hingelegt. Zwei Läuferinnen liefen durch das gemeinsame, disziplinierte und regelmäßige Training sogar ihre Bestzeiten - so wie Herr Crusius, der für die komplette Marathonstrecke lediglich 3h16min benötigte. Dieser Rekordlauf wurde nicht nur mit hohem Respekt aller honoriert, sondern auch mit einer sehr guten Platzierung: Platz 983 von insgesamt 13.000 Läufern und 4.000 gemeldeten Staffelläufern! Die Sockenräuber laufen "mit gutem Vorbild voran".

Bereits schon jetzt startet die Suche nach dem nächsten Staffellauf. Für all diejenigen, die nicht genug bekommen können, ergibt sich sogar die Teilnahme an einem Halbmarathon im Sommer - 21 km, natürlich für den guten Zweck, denn die Sockenräuber haben das Motto 2012 "Jede Oma zählt" verinnerlicht und wollen noch mehr Geld für die Großmütter in Afrika sammeln.

Wer "die Omas" auch finanziell unterstützen möchte, findet die Spendenbox in Zusammenarbeit mit Helpage auf www.oma.sockenräuber.de